Supervision in Gruppen



Supervision in Gruppen entfaltet ihre Wirkung am besten berufsbegleitend über einen Zeitraum von mindestens ein bis zwei Jahren. Die Gruppen setzen sich zusammen aus maximal sechs bis acht TeilnehmerInnen.

Zu Beginn der Gruppensupervision empfiehlt sich eine Frequenz von mindestens zwei Sitzungen pro Monat oder ein intensives Blockseminar an einem Wochenende.

Der Gegenstand der Analyse sind stets konkret erlebte Situationen aus dem Berufsalltag. Diese werden von den TeilnehmerInnen mit zunehmender Routine auf vorher definierte Strukturen hin erfahren.

Die Zusammensetzung der Gruppen kann berufsspezifisch sein. Hierbei ist der Austausch von Menschen, die im gleichen Arbeitsfeld arbeiten von besonderem Interesse. Die individuellen Besonderheiten, aber auch die strukturellen Gemeinsamkeiten werden erkannt und nutzbar gemacht.

Die berufeübergreifende Konstellation bietet eine Erweiterung des persönlichen beruflichen Horizonts und eignet sich daher zur Relativierung von bislang nur persönlich verspürten Schwierigkeiten.